Jahreshauptversammlung 2019

Wie gewohnt fand am 27.12.2019 die Jahreshauptversammlung statt. Diese wurde um 20:00 Uhr mit der Begrüßung der Gäste durch den 1. Vorstand, Benjamin Diaz Sanchez, eröffnet. Zunächst wurde verstorbenen Kameraden gedacht. Hierbei sprach der anwesende Pfarrer, Harald Vogt, ein Gebet, auf das eine Schweigeminute folgte. Im Anschluss daran wurde das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Fred Bock verlesen. Daraufhin wurde der Kassenbericht durch den Kassier, Rainer Bock, vorgetragen. Nachdem ihm eine einwandfreie Arbeit durch die Kassenprüfer bestätigt wurde, erfolgte die Entlastung durch das Plenum. Es folgte der Rückblick auf das Jahr 2019 aus vereinstechnischer Sicht. Da keinerlei besonderen Termine anstanden, verlief das Jahr 2019 mit den jährlich stattfindenden Festen recht ruhig. Weiter gab es seitens des Feuerwehrvereins keine nennenswerten, größeren Anschaffungen.
Das Wort ging danach an die Kameraden aus Haidt. Der stellvertretende Kommandant berichtete über den Fortgang des Jahres 2019 aus Sicht der Wehr Haidt/Stephansberg.

Im Anschluss daran berichtete Martin Link in seiner Funktion als Leiter des Atemschutzes von dem ihm unterstellten Bereich. Er berichtete von einer gewissen Personalfluktuation und zwei künftigen Atemschutzträgern, die bereits in den Startlöchern stehen. Weiter ging er auf verschiedene Übungen und Schulungen ein. Er konnte zudem von einem Einsatz unter Atemschutz berichten. Des Weiteren stellte er fest, dass sich im Jahre 2020 gerade im Bereich Ausrüstung noch einiges tun müsste.

Jugendwart Stefan Dietzel berichtet daraufhin von der Jugendarbeit im Jahr 2019. Diese verlief mit einer hochmotivierten Jugendgruppe wieder sehr zufriedenstellend und zielgerichtet. Bereits zum dritten Mal wurde im vergangenen Jahr eine 24-Stunden-Übung ausgerichtet. Für unsere Jugendlichen war es sicherlich das Highlight des Jahres und erneut ein Event mit einem sehr hohen Stellenwert in deren Ausbildung. Die Jugendwarte gaben in gewohnter Manier alles, um zahlreiche spannende Szenarien zu gestalten. Hierbei erging auch ein Dank an alle Helfer außerhalb des Jugendteams, da diese Veranstaltung alleine nicht zu stemmen ist…

Wie gewohnt kamen die Veranstaltungen auf Kreisebene, wie das 24-Stunden-Schwimmen oder das Zeltlager, auch nicht zu kurz.

Erster Kommandant Rainer Bock konnte nach einem arbeitsreichen Jahr 2018 von einem etwas ruhigeren Jahr 2019 berichten und ließ fünf Einsätze Revue passieren.

Es folgte der Punkt Ehrungen. Acht Kameraden wurden geehrt, davon sieben für eine Dienstzeit von 40 Jahren und einer für eine Dienstzeit von 25 Jahren. Diese Ehrungen wurden federführend von der anwesenden Landrätin Tamara Bischof durchgeführt. Bürgermeisterin Gerlinde Stier, die anwesenden Kreisführungskräfte der Feuerwehr, sowie erster Kommandant und erster Vorstand unterstützten sie dabei. 

(h. l. n. r.): M. Krieger, M. Wilhelm, T. Bischoff, H. Roß, S. Hertwig, D. Brunner, R. Bock
(v. l. n. r.): G. Stier, M. Krieger, W. Schäfer, N. Zink, T. Bischoff, W. Kerzner, V. Gierth, B. Diaz-Sanchez


Nach Grußworten der anwesenden Gäste folgte seitens des Vorstandes ein Ausblick auf das anstehende Jahr 2020, welches in gewissen Funktionen einen Personalwechsel erfordern wird. Die Weichen hierfür sind allerdings gestellt, wie aus den Worten des Vorstandsvorsitzenden hervorging.

Zum Ende der Versammlung sprach der Geschädigte des Brandereignisses vom Februar 2019 einige Worte und bedankte sich bei der Arbeit der Kleinlangheimer Wehr. Er überreichte dem Jugendwart Stefan Dietzel einen Spendenumschlag zur Verwendung für die Jugendarbeit und kündigte zudem an, für die aktive Wehr im kommenden Jahr ein Spanferkel zu spendieren.
Solche Worte des Dankes seitens eines Geschädigten sind keine Selbstverständlichkeit und wirken sich äußerst positiv auf die Motivation der Kameraden aus. An dieser Stelle soll daher nochmal ein Dank für das Erscheinen auf der Jahreshauptversammlung, für das Abhalten der Rede sowie natürlich auch für die getätigten Spenden ausgesprochen werden.

Gegen 22:00 Uhr konnte die Versammlung für beendet erklärt werden.

 

Dieses Mal waren wir am Bodensee!

Der fünfte Ausflug der Feuerwehr-Reisegruppe führte uns an den Bodensee.

Am Vatertag morgens um halb sechs brach die Truppe wieder mit unserem Fabian am Steuer des VIP-Liners gen Süden auf. Auf dem Weg dahin haben wir in Sigmaringen auf dem Schloss Hohenzollern einen Zwischenhalt eingelegt. Hier führte uns eine „Kammerzofe“ durch das Schloss um das Jahr 1900 herum. Mit einem Rollenspiel wies sie uns verschiedene Charaktere zu, z.B. Graf von Schreckenstein. Wir durften dann unserem Rang entsprechend der Reihe nach auf der Prunktreppe in das Schloss schreiten!

Nach einer Stärkung in der Stadt fuhren wir weiter nach Konstanz. Hier führte uns die Stadtführerin mit allerlei schwäbischen Anekdoten durch die Stadt. Besonders interessant war der Gang durch die sog. Feuergassen – die Kollegen in Konstanz sind bei einem Einsatz nicht zu beneiden! Abends bezogen wir dann unsere Zimmer in unserem Hotel in Singen.

Am nächsten Tag besichtigten wir am Vormittag das Zeppelin-Werk in Friedrichshafen. Dabei konnten wir den Zeppelin mehrfach bei Starts und Landungen beobachten. Eine Fahrt mit dem Zeppelin wäre bei diesem super Wetter sicherlich ein tolles Erlebnis gewesen. Die Sonne schien von einem blauen Himmel, die Temperaturen stiegen in den sommerlichen Bereich. Da war der Besuch des Wasserwerks in Sipplingen genau das Richtige: In den großen Hallen für die Wasseraufbereitung war es angenehm kühl. Den Abend verbrachten wir bei einem mediterranem Barbecue-Essen im Hotel Burg Hohentwiel. Von hier hatte man einen schönen Rundblick über die Stadt Singen und die nähere Umgebung.

Samstag morgens ging die Fahrt zuerst nach Unteruhldingen zu den Pfahlbauten. Beeindruckend wie die Menschen bereits vor 4000 Jahren in der Lage waren, Werkzeuge, Schmuck und Küchenutensilien herzustellen. Das schöne Wetter hat uns dann noch zu einem Spaziergang am See eingeladen, bevor wir zu unserem nächsten Programmpunkt aufbrachen: Das Traktor-Museum in Mühlhofen. Hier stehen in einer umgebauten Scheune Duzende alter Traktoren und Autos, sowie Einrichtungsgegenstände aus dem letzten Jahrhundert bis in die Neuzeit. Das Highlight des Tages war dann unsere Schifffahrt Pasta-Plausch von Konstanz aus. Wir hatten eine tolle Fernsicht, die Berge der Schweiz und Österreichs glänzten mit ihren schneebedeckten Gipfeln in der Abendsonne.

Am letzten Tag fuhren wir morgens nach Tettnang zum Hopfengut Nr. 20. Vom Gutsbesitzer wurden wir über den Anbau des Hopfens und die Herstellung seines Bieres informiert, sehr anschaulich und in schönstem Schwäbisch! Dabei konnten wir auch drei Sorten Bier verkosten – ein „Sonntagsfrühshoppen“. Der letzte Programmpunkt war dann eine Stadtführung in Lindau. Die Hafeneinfahrt bot mit dem Löwen und dem Leuchtturm den idealen Hintergrund für unser Gruppenfoto. Die Hafenpromenade zeigt sich mit seinen Restaurants, Cafe’s, Eisdielen und Palmen in einem italienischen Flair und lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Auf dem Weg nach Hause haben wir in Ellwangen im Gasthof Kronprinzen zu Abend gegessen, bevor wir um 22.00 Uhr wieder am Feuerwehrhaus in Kleinlangheim eintrafen.

Man hätte den Ausflug nicht besser legen können: Wir hatten in diesen vier Tagen tollen Sonnenschein mit blauem Himmel und einer traumhaften Fernsicht, was durch die Verdunstung am Bodensee nicht allzu oft der Fall ist.

Dankeschön wollen wir auch wieder unserem Fabian sagen, der uns mit einer faszinierenden Ruhe durch all die kleinen Straßen und Ortschaften chauffiert hat.

Jetzt beginnt die Suche nach dem nächsten Zielgebiet, mal sehen……

 

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